Walhausen im Saarland

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wolfgang_kilian
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wolfgang_kilian
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 [[http://​www.walhausen.de/​das_walhauser_wappen|Wappenerklärung]] [[http://​www.walhausen.de/​das_walhauser_wappen|Wappenerklärung]]
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 +[[https://​books.google.de/​books?​id=BuNPAAAAcAAJ&​printsec=frontcover&​hl=de&​source=gbs_ge_summary_r&​cad=0#​v=onepage&​q=Zweibr%C3%BCcken&​f=false|Wappenkunde]]
  
 [[http://​www.flaggenkunde.de/​veroeffentlichungen/​HI3_07.html|Flaggenkunde.de ...siehe SAARLAND!]] [[http://​www.flaggenkunde.de/​veroeffentlichungen/​HI3_07.html|Flaggenkunde.de ...siehe SAARLAND!]]
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 Eine ausgedehnte römische Siedlung und eine [[http://​de.wikipedia.org/​wiki/​Liste_deutscher_Turmh%C3%BCgelburgen|Turmhügelburg (Motte)]], sollen sich im Distrikt "​Hahnhauser Mauer" befunden haben. Das Schicksaal des Dorfes war seit dem 14. Jahrhundert eng mit der Nohfelder Burg verbunden. Walhausen stellte um 1600 einen Schöffen zum Hubengericht in Hirstein und den Scharfrichter des Amtes Nohfelden. Den Aberglauben der damaligen Zeit nutzte der sog. [[http://​buddler.atria.uberspace.de/​2015/​07/​05/​26-richtstaettenarchaeologie-interview-mit-dr-genesis/#​t=17:​44.707|"​Nachrichter von Walhausen"​]],​ der als Zauberer und Segenssprecher großen Zulauf gehabt haben soll. Eine ausgedehnte römische Siedlung und eine [[http://​de.wikipedia.org/​wiki/​Liste_deutscher_Turmh%C3%BCgelburgen|Turmhügelburg (Motte)]], sollen sich im Distrikt "​Hahnhauser Mauer" befunden haben. Das Schicksaal des Dorfes war seit dem 14. Jahrhundert eng mit der Nohfelder Burg verbunden. Walhausen stellte um 1600 einen Schöffen zum Hubengericht in Hirstein und den Scharfrichter des Amtes Nohfelden. Den Aberglauben der damaligen Zeit nutzte der sog. [[http://​buddler.atria.uberspace.de/​2015/​07/​05/​26-richtstaettenarchaeologie-interview-mit-dr-genesis/#​t=17:​44.707|"​Nachrichter von Walhausen"​]],​ der als Zauberer und Segenssprecher großen Zulauf gehabt haben soll.
  
-Ehe der Ort zum Sitz einer Mairie für die Dörfer Asweiler, Eitzweiler, Mosberg-Richweiler und Steinberg wurde, fanden auf dem "​Walhausener"​ Bann[[http://books.google.de/books?id=zl0wAAAAYAAJ&pg=RA1-PA8&​dq=T%C3%BCrkenm%C3%BChle&​as_brr=3&​cd=1#​v=onepage&​q=T%C3%BCrkenm%C3%BChle&​f=false|Gefechte zwischen Franzosen und Österreichern statt.]] ​+Ehe der Ort zum Sitz einer Mairie für die Dörfer Asweiler, Eitzweiler, Mosberg-Richweiler und Steinberg wurde, fanden auf dem "​Walhausener"​ Bann[[https://www.google.de/search?tbm=bks&hl=de&​q=T%C3%BCrkenm%C3%BChle|Gefechte zwischen Franzosen und Österreichern statt.]] ​
  
 [[https://​drive.google.com/​file/​d/​1bGfSxlqDxHDT7qqWLw2QCWDktlo_2W3B/​view?​usp=sharing|"​Augsburgische Ordinari Postzeitung"​ 19. Febr. 1794 (Wallhauser Bauern vertreiben Franzosen)]] [[https://​drive.google.com/​file/​d/​1bGfSxlqDxHDT7qqWLw2QCWDktlo_2W3B/​view?​usp=sharing|"​Augsburgische Ordinari Postzeitung"​ 19. Febr. 1794 (Wallhauser Bauern vertreiben Franzosen)]]
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 [[http://​www.archiv-ekir.de/​images/​PDF/​Findmittel/​1OB_Oberbehoerden/​1OB030B_BirkenfeldKonsistorium.pdf|Archiv Ev. Kirche des Rheinlandes]] [[http://​www.archiv-ekir.de/​images/​PDF/​Findmittel/​1OB_Oberbehoerden/​1OB030B_BirkenfeldKonsistorium.pdf|Archiv Ev. Kirche des Rheinlandes]]
  
-Nach dem Rheinübergang Blüchers in der Neujahrsnacht 1814 war das Land bald vom Feinde befreit, kam Januar 1814 unter gemeinschaftliche Verwaltung der Verbündeten und wurde dem Generalgouverneur vom Mittelrhein mit dem Sitz in Trier unterstellt. Schon Juni 1814 aber ging das Gebiet südlich der Mosel in gemeinschaftliche Verwaltung von Österreich und Bayern über mit der Landes-Administrations-Kommission in Kreuznach als Oberbehörde. Durch die Schlussakte des Wiener Kongresses (9. Juni 1815) und den Zweiten Pariser Frieden (20. November 1815) fiel das Rheinland mit den Kreisen Saarbrücken,​ Saarlouis, Ottweiler und Merzig an Preussen, wobei dieses durch Art. 49 der Kongressakte verpflichtet wurde, ein Gebiet des ehemaligen Saardepartements mit 69000 Seelen an Sachsen-Coburg,​ Oldenburg, Hessen-Homburg,​ Mecklenburg-Strehlitz und die Grafen von Pappenheim abzutreten. Bei Oldenburg handelte es sich um eine Entschädigungen für die durch Frankreich erlittenen Einbussen. Während sich die beiden letzten durch Geld abfinden liessen, erhielten die übrigen ihren Anteil im südlichen Rheinlande: Hessen-Homburg den Kanton Meisenheim und kleinere Zutaten; Sachsen-Coburg den Kreis St. Wendel; Oldenburg die Kantone Birkenfeld, Herrstein und eine Anzahl Gemeinden aus den benachbarten Kantonen. Am 9. April 1817 wurde das Gebiet an Oldenburg übergeben und am 16. April vom Herzog von Oldenburg als [[http://www.google.de/​imgres?​imgurl=http%3A%2F%2Fupload.wikimedia.org%2Fwikipedia%2Fcommons%2Fthumb%2F5%2F5c%2FFuerstentum_Birkenfeld.jpg%2F220px-Fuerstentum_Birkenfeld.jpg&​imgrefurl=http%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FF%25C3%25BCrstentum_Birkenfeld&​h=187&​w=220&​tbnid=FSpAHQlCRiUbUM%3A&​zoom=1&​docid=BxZauUqOMockpM&​ei=nW81U7_bHova4QS5p4HYCw&​tbm=isch&​iact=rc&​dur=470&​page=1&​start=0&​ndsp=18&​ved=0CFsQrQMwAQ|Fürstentum Birkenfeld ]]übernommen.+Nach dem Rheinübergang Blüchers in der Neujahrsnacht 1814 war das Land bald vom Feinde befreit, kam Januar 1814 unter gemeinschaftliche Verwaltung der Verbündeten und wurde dem Generalgouverneur vom Mittelrhein mit dem Sitz in Trier unterstellt. Schon Juni 1814 aber ging das Gebiet südlich der Mosel in gemeinschaftliche Verwaltung von Österreich und Bayern über mit der Landes-Administrations-Kommission in Kreuznach als Oberbehörde. Durch die Schlussakte des Wiener Kongresses (9. Juni 1815) und den Zweiten Pariser Frieden (20. November 1815) fiel das Rheinland mit den Kreisen Saarbrücken,​ Saarlouis, Ottweiler und Merzig an Preussen, wobei dieses durch Art. 49 der Kongressakte verpflichtet wurde, ein Gebiet des ehemaligen Saardepartements mit 69000 Seelen an Sachsen-Coburg,​ Oldenburg, Hessen-Homburg,​ Mecklenburg-Strehlitz und die Grafen von Pappenheim abzutreten. Bei Oldenburg handelte es sich um eine Entschädigungen für die durch Frankreich erlittenen Einbussen. Während sich die beiden letzten durch Geld abfinden liessen, erhielten die übrigen ihren Anteil im südlichen Rheinlande: Hessen-Homburg den Kanton Meisenheim und kleinere Zutaten; Sachsen-Coburg den Kreis St. Wendel; Oldenburg die Kantone Birkenfeld, Herrstein und eine Anzahl Gemeinden aus den benachbarten Kantonen. Am 9. April 1817 wurde das Gebiet an Oldenburg übergeben und am 16. April vom Herzog von Oldenburg als  
 +[[https://​de.wikipedia.org/​wiki/​Fürstentum_Birkenfeld|Fürstentum Birkenfeld ]]übernommen.
  
 [[http://​www.wikiwand.com/​de/​Pfalz-Zweibr%C3%BCcken|Die Zugehörigkeit des Ortes Walhausen vor 1794]] [[http://​www.wikiwand.com/​de/​Pfalz-Zweibr%C3%BCcken|Die Zugehörigkeit des Ortes Walhausen vor 1794]]
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 ======Historische Bilder von Walhausen====== ======Historische Bilder von Walhausen======
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-{{ :​20180201_010708.jpg?​450 |Kohle Haus (jetzt Wolfgang Kilian)}}{{ :​friese_haus_walhausen_axel_c._gross.png?​500 |Friese Haus (jetzt Dietmar Nagel)}}+{{ :​20180201_010708.jpg?​direkt&450 |Kohle Haus (jetzt Wolfgang Kilian)}} 
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 +{{ :​friese_haus_walhausen_axel_c._gross.png?​direkt&​450 ​|Friese Haus (jetzt Dietmar Nagel)}} 
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 [[https://​drive.google.com/​drive/​folders/​1nmq5WFPFkQCohJw1UTLusPdaY_PcUeR_?​usp=sharing|Link zu historischen Bildern von Walhausen]] [[https://​drive.google.com/​drive/​folders/​1nmq5WFPFkQCohJw1UTLusPdaY_PcUeR_?​usp=sharing|Link zu historischen Bildern von Walhausen]]
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 [[https://​books.google.de/​books?​id=h61ZAAAAcAAJ&​pg=PT1175&​dq=Wallhausen+Nohfelden&​hl=de&​sa=X&​ved=0ahUKEwiJ8KDs6qfgAhXKI1AKHWeRDVQQ6AEINTAC#​v=onepage&​q=Wallhausen%20Nohfelden&​f=false|Kirchenstreit 1724-1729]] [[https://​books.google.de/​books?​id=h61ZAAAAcAAJ&​pg=PT1175&​dq=Wallhausen+Nohfelden&​hl=de&​sa=X&​ved=0ahUKEwiJ8KDs6qfgAhXKI1AKHWeRDVQQ6AEINTAC#​v=onepage&​q=Wallhausen%20Nohfelden&​f=false|Kirchenstreit 1724-1729]]
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 +[[https://​books.google.de/​books?​id=Mt5RAAAAcAAJ&​pg=PA145&​dq=Nohfeld&​hl=de&​sa=X&​ved=0ahUKEwj6_4mrgcbjAhXCUlAKHUVgBBc4FBDoAQgzMAI#​v=onepage&​q=Nohfeld&​f=false|Betr. Einführung einer Simultankirche in Nohfelden 1719]]
  
 [[http://​www.archiv-ekir.de/​images/​PDF/​Findmittel/​1OB_Oberbehoerden/​1OB030B_BirkenfeldKonsistorium.pdf|Archiv Ev. Kirche des Rheinlandes]] ​ [[http://​www.archiv-ekir.de/​images/​PDF/​Findmittel/​1OB_Oberbehoerden/​1OB030B_BirkenfeldKonsistorium.pdf|Archiv Ev. Kirche des Rheinlandes]] ​