Walhausen im Saarland

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

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willkommen [2020/06/28 19:15]
wolfgang_kilian
willkommen [2020/07/01 12:56] (aktuell)
oliver_thome
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 Link zu Termine 2020: http://​www.walhausen.de/​termine Link zu Termine 2020: http://​www.walhausen.de/​termine
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 +======Wie Le Mans – in Walhausen======
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 +Walhausen. Mit einem Start, wie früher beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans, sind die Teilnehmer der Veranstaltung „Lange Nacht egal wo“ auf den Rundkurs in Walhausen gegangen. Zustande gekommen ist die Radsportveranstaltung dadurch, dass coronabedingt die „Lange Nacht am See“ sozusagen ins Wasser gefallen ist. 
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 +Veranstalter ist der Motosportverein Grüne Hölle Freisen (GHF). „Unser Motto steht nicht nur für „Grüne Hölle Freisen“, sondern auch für „Gemeinsam helfen Freunde“. Unter diesem Motto haben wir nicht nur vereinsintern gute Zwecke unterstützt,​ sondern wir tragen unser soziales Engagement unter diesem Motto auch nach außen. Trotz Covid19 führen wir auch in 2020 „Die lange Nacht egal wo“ durch, um wieder Spendengelder zu sammeln. In 2020 werden wir die kompletten Spenden zu je einem Drittel an den Verein „Wünschewagen Saarland“,​ den Verein „Luca’s Bewegung e.V. und an unsere Lieferanten und Unterstützer spenden, die durch die Corona-Pandemie erhebliche Einbußen hinnehmen mussten“, heißt es von Seiten des Veranstalters. „Da aufgrund der Covid19-Pandemie eine Veranstaltung,​ wie in 2019, am Bostalsee nicht stattfinden kann, haben wir uns eine Alternative einfallen lassen. Jeder „fährt“ in der Nacht vom 26.06.2020 auf den 27.06.2020, im Rahmen der dann geltenden gesetzlichen Grenzen, Kilometer für den guten Zweck“, so weiter bei GHF. Die Kilometer werden dann in Seerunden umgerechnet und der Hauptsponsor ProWin spendet pro runde einen Euro.
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 +Hier in Walhausen waren die Fighting Wolfes aus Wolfersweiler am Start. 20 Teilnehmer waren gemeldet, davon neun Kinder im Alter von sechs bis dreizehn Jahren. Insgesamt wurden 1 074 Kilometer in Walhausen erradelt, was in etwa 153 Seerunden entspricht. „Dazu kommen noch jeweils zehn Euro Startgeld pro Person was dann unter dem Strich rund 350,- Euro an Spendengeldern bedeutet“,​ erläuterte Mitorganisatorin Isabelle Backes. Bei „Backesse“ zu Hause war auch Start und Ziel der „Hanfgärten-Runde“ und die Versorgungsstation. „Wir haben strikt die Hygienevorschriften eingehalten,​ alle Lebensmittel waren einzeln hygienisch verpackt und die Getränke gab es in Flaschen“,​ erklärte sie die Besonderheiten unter den Corona-Vorzeichen. „Die Teilnehmer konnten auch die Toilette im Haus benutzen und nach jedem Besuch wurde umfangreich desinfiziert.“ In diesem Zusammenhang dankte die Familie Backes ganz besonders Hubertus Wilhelm von der Ortspolizeibehörde,​ der die Veranstaltung in Windeseile genehmigt hat und bei der Einhaltung der Hygienemaßnahmen mit Rat zur Seite stand.
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 +Anders als in Le Mans war das Spendenradeln nicht als 24-Stunden-Rennen angelegt, sondern war von abends 20 Uhr bis morgens um acht vorgesehen. „Leider mussten wir aber gegen drei Uhr in der Früh abbrechen, weil es so nebelig war, dass wir das nicht mehr verantworten konnten“, erklärte Isabelle Backes weiter. Die rund 4,5 Kilometer lange Strecke hatte so ihre Tücken. So ging es gleich nach dem Start stetig bergan, bevor ein kurzes aber steiles Gefälle in eine 90-Grad-Kurve mündete, die dann auf eine fast einen Kilometer lange aber gerade Steigung führte. Am Waldrand war dieser beschwerlichste Teil dann geschafft und es ging durch Wälder und Felder in leichtem Gefälle zurück zum Dorf. Dort mussten die Teilnehmer sich in den Verkehr auf der Hauptdurchgangssstraße einfädeln, bevor es wieder in die Obereckstraße ging, die mit einem letzten Anstieg zum Ziel führte.
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 +Die meisten Runden in Walhausen schaffte Holger Gelzleichter aus Oberkirchen. Er bewältigte 18 Runden und zusammen mit der An- und Abfahrt von jeweils 15 Kilometern, die er auch auf dem Rad zurücklegte,​ kam er auf eine Gesamtleistung von 111 Kilometern. „Selbst unsere jüngste Teilnehmerin,​ die Ludovika, hat mit ihren sechs Jahren ihr Ziel erreicht und die fünf Runden, die sie sich selbst vorgenommen hatte, geschafft“,​ bestätigte Isabelle Backes die hohe Motivation der Teilnehmer. „Wir alle hatten jede Menge Spaß und dass wir dabei auch noch helfen konnten, das hat die Freude nur noch verdoppelt“,​ zog Isabelle Backes eine positive Bilanz. „Unser ganz besonderer Dank und Respekt gilt aber den Jungs und Mädels von der „Grüne Hölle Freisen“, die trotz Corona das alles auf die Beine gestellt haben.
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 +Quelle: jam 
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 +Bildinfo:
 +Mit einem „Le-Mans-Start“ gingen die Teilnehmer der „Lange Nacht egal wo“ in Walhausen auf die 4,5 Kilometer lange Runde rund ums Dorf. Die Kilometer wandelte ProWin in eine Spende für den guten Zweck um.
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 +Foto: Ralf Mohr 
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